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Camcorder werden immer kleiner

24. Dezember 2008

In vergangenen Tagen musste der oft als „Videograph“ bezeichnete Filmer seine Kamera noch über ein langes Kabel mit einem stationären Videorekorder verbinden oder einen mobilen Rekorder mit sich herumtragen. Fortschrittlichere Versionen waren in einer Art Rucksack untergebracht, den man stets bei sich trug. Doch heute ist so etwas Dank digitaler Technologien zum Glück alles einfacher.

Moderne Camcorder sind klein, handlich, wenig energiehungrig und können mit PCs über USB und andere Schnittstellen vernetzt werden. Das bietet ganz enorme Vorteile und jede Menge Zeitersparnis. Videos können direkt auf den Rechner übertragen werden und dort dann auch gleich weiter verarbeitet werden.

Seit etwa 2004 ist ein ganz neuer Typ von Camcorder auf dem Markt. Dieser arbeitet mit dem MPEG2 Kompressions-Verfahren und kann Daten auch auf bandlose Medien aufzeichnen. Als neueres Amateur-Format gibt es seit 2007 AVCHD, das mit einer noch stärkeren Kompression nach MPEG-4 arbeitet. Somit sind kleinere Dateigrößen bei gleich bleibender Bildqualität im Vergleich zur Version MPEG-2 möglich. Neue Modelle sind neben äußerst Fortschrittlichen Speichermedien auch meist mit einem Display ausgestattet, auf dem man sich das Ergebnis seiner Bemühen auch gleich anschauen kann.

Dadurch dass sich die Techniken über die Jahre hinweg immer weiter miniaturisiert haben, braucht sich heutzutage niemand mehr abmühen, wenn er mobil Aufnahmen machen will. Camcorder können überall problemlos mit hingenommen werden und sind auch preislich durchaus erschwinglich.

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