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ERP-Software: Eine kleine Einführung

22. März 2010

Der Begriff ERP steht für „Enterprise Resource Planning“ und bezeichnet eine Art der unternehmerischen Planung zur möglichst effizienten Nutzung von diversen Ressourcen im Unternehmen wie beispielsweise Kapital, Personal oder Betriebsmittel. In dieser Software werden mehrere Technologien eingesetzt. Oftmals findet sich eine Kombination aus mehreren Programmiersprachen, Datenbanken und Schichtenarchitekturen im Einsatz.

Eine ERP-Einführung sorgt generell für eine übersichtliche Visualisierung der bevorstehenden Geschäftsprozesse. Sowohl in kleinen, mittelständischen, als auch in sehr großen Unternehmen werden die vorhandenen Ressourcen durch die ERP-Software verwaltet und logisch eingeteilt. Eine solche Einführung findet vor allem in den Wirtschaftszweigen wie zum Beispiel Marketing, Entwicklung, Verkauf, Controlling und Forschung statt. Aber auch in der Logistik, dem Finanzwesen oder der Produktion findet das Enterprise Resource Planning seinen Bestimmungsort.

Eine ERP-Einführung, die erfolgreich umgesetzt werden soll, besteht im wesentlichen aus zwei Phasen. Die erste Phase ist die sogenannte Sondierung. Dabei kommt es zur Wahl der jeweiligen ERP-Programme, die sich in Umfang, Preis und Komplexität unterscheiden. Es gibt sowohl kommerzielle als auch freie ERP-Software. Da diverse Betriebe individuelle Anforderungen an ein solches ERP-System stellen, ist es dringend notwendig, diesen Schritt genau zu durchdenken, damit die am besten auf das Unternehmen abgestimmte Software verwendet wird. Um hierbei die richtigen Entscheidungen zu treffen, kann man den Rat einer Unternehmensberatung einholen. Die richtige ERP Software muss also dem Anforderungsprofil des jeweiligen Unternehmens entsprechen.

Die zweite Phase der ERP-Einführung nennt sich Umsetzungsphase und bezeichnet die eigentliche Einführung der ERP-Lösung. Meistens wird diese Phase vom ERP-Anbieter organisiert und durchgeführt. Anschließend wird überprüft, ob die Software sich in ihrer Konfiguration an die Prozesse im Unternehmen bestmöglich anpassen kann. Die ERP-Einführung endet schließlich mit umfangreichen Tests rund um die gesamte ERP-Software.

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